Earth Hour 2013 – Werdet Teil einer weltweiten Bewegung

Da betreibe ich nun einen Lampenblog und schreibe über die faszinierende Schönheit von natürlichem Licht und künstlichen Lichteffekten. Dabei dürfen wir eins nicht vergessen: Künstliches Licht – mag es auch noch so schön wirken – verbraucht Energie. Dies lässt sich natürlich nicht vermeiden, sollte von uns aber stets sinnvoll eingesetzt werden.

Die Idee

Die WWF Earth Hour ist eine einfache Idee, die rasend schnell zu einem weltweiten Ereignis wurde: Millionen von Menschen schalten am 23. März 2013 von 20:30 bis 21:30 Uhr zum siebten Mal für eine Stunde am gleichen Abend ihr Licht aus – überall auf dem Planeten.

Unzählige Gebäude und Sehenswürdigkeiten in tausenden Städten versinken dann erneut 60 Minuten lang im Dunkeln – als globales Zeichen für den Schutz unseres Planeten. Earth Hour ist eine globale Gemeinschaftsaktion, die nachwirkt: Die Aktion motiviert weltweit Millionen Menschen dazu, umweltfreundlicher zu leben und zu handeln – weit über die sechzig Minuten hinaus.

Earth Hour 2012 war ein besonderer Erfolg

2012 fand die Earth Hour am 31. März statt – wie immer von 20.30 bis 21.30 Uhr. Unser Motto in Deutschland: Deine Stunde für unseren Planeten. Gemeinsam haben wir gezeigt, was man in 60 Minuten alles machen kann, um die Natur und das Klima zu schützen. Natürlich nicht nur eine Stunde im Jahr, sondern jeden Tag.

2012 nahmen weltweit Millionen von Menschen in 6.525 Städten und 150 Ländern teil. Die Lichter berühmter Gebäude und Wahrzeichen gingen aus – zum Beispiel der Eiffelturm in Paris, Big Ben in London, der Tafelberg von Kapstadt und die Christusstatue von Rio de Janeiro. Auch in Deutschland machten die Teilnehmerzahlen einen gewaltigen Sprung nach oben: In 132 Städten – darunter die sechs größten der Republik – versanken die bekanntesten Gebäude des Landes für eine Stunde im Dunkeln: unter anderem das Brandenburger Tor, das Schloss Neuschwanstein und das Heidelberger Schloss.

Zur Earth Hour 2012 widmeten wir uns vor allem der Frage, was unser Essen mit Klima- und Naturschutz zu tun hat. In diesem Rahmen hatten wir dazu aufgerufen, die Earth Hour mit einem klimafreundlichen Dinner bei Kerzenschein zu feiern.

Also macht mit und leistet einen Beitrag zum Umweltschutz: Fordert eure Städte und Unternehmen auf für eine Stunde das Licht auszumachen und bedachter zu handeln. Und vergesst nicht auch euer eigenes Licht zu löschen. Denn jeder noch so kleine Beitrag hilft. Doch nicht zu dieser speziellen Stunde, sondern auch im Alltag sollten wir bedachter handeln und uns fragen, ob die Lampe im leeren Zimmer nebenan wirklich brennen muss… Außerdem: Was spricht eigentlich gegen ein romantisches Dinner bei Kerzenschein? ;)

Quelle und weitere Infos unter: http://www.wwf.de/earth-hour-2013/

Leuchttürme – Sterne am Horizont

Es gibt sie bereits so lange wie die Seefahrt und um ihre Entstehungsgeschichte ranken sich zahlreiche Mythen und Legenden. Bereits 1000 v. Chr. tauschte die Menschheit ihre Handelsgüter auf dem Seeweg. Die Leuchtfeuer sollten den Seefahrern als Navigationshilfe dienen und ihnen die den richtigen Weg leuchten, sie wieder nach Hause bringen und vor Untiefen warnen. Diese Funktionen übernehmen zwar längst funktechnische Navigationshilfen und GPS-Geräte, doch bei deren Wegfall werden die Leuchttürme an der Küste und im Meer auch heute noch zu lebensrettenden Konstruktionen.

Als erster Leuchtturm überhaupt gilt ein Turm auf der Insel Pharos im Nildelta. Das ehemalige Wahrzeichen Alexandrias wurde etwa 330 v. Chr. erbaut und gehört zu den sieben Weltwundern. Über einen Hohlspiegel soll das Licht gebündelt und angeblich so stark reflektiert worden sein, dass es noch am anderen Ende der Welt zu sehen war und sogar feindliche Schiffe in Brand setzen konnte. Solche Übertreibungen entstammen natürlich der menschlichen Phantasie, sind aber dennoch ein Zeichen dafür, welch imposante Erscheinung diese Bauwerke zu damaliger Zeit gewesen sein müssen.

Der etwa 120 m hohe Turm von Alexandria stand fast 1000 Jahre bis er bei einem Erdbeben einstürzte. Er wurde nach seinem Standort Pharos benannt. Dieser Ausdruck wurde später in alle romanischen Sprachen übernommen, so heißt Leuchtturm auf lateinisch pharus, auf Spanisch und italienisch faro, auf Portugiesisch farol und im französischen phare. Hoffen wir, dass uns diese sagenumwobenen, fast mystischen und dennoch romantischen Bauwerke wie auch die romanischen Sprachvarianten noch lange erhalten bleiben werden, damit wir uns während eines Spaziergangs an Ost- oder Nordsee oder wo auch immer auf dieser Welt weiterhin diese schauerlichen Geschichten erzählen können.

Wer mehr über Leuchttürme erfahren möchte, sollte mal unter dem Stichwort Pharologie nachschauen. Das ist nämlich die Wissenschaft vom Leuchtturm.

Die Font Magica – Tanzende Licht- und Wasserspiele im Herzen Kataloniens

Um dem bisher eher enttäuschenden deutschen Sommer zu entfliehen, haben mein Freund und ich uns ein paar wohlverdiente Tage Großstadtfeeling inklusive der drei großen „S“ (Shopping, Sonne und Strand) in Barcelona, der heimlichen Hauptstadt Spaniens, gegönnt. Die Idee war schon mal spitze: Wir hatten eine Woche Sonne, in Deutschland gab es eine Woche Regen. ;-)

Wie ein lodernder Hexenkessel erscheint hier das Zusammenspiel von Licht und Wasser.

Natürlich konnte ich auch hier meiner Leidenschaft zu Licht und Farbe frönen. Nach einem anstrengenden Sightseeing-Programm (Barcelona ist nichts für Erholungsjunkies und Lauffaule) fielen mein Freund und ich mit qualmenden Füßen müde ins Bett. Da es Sonntag war, das heißt der letzte Tag vor unserer Abreise, an dem die Font Magica die Touristen mit ihren wasserspeienden, bunten und klangvollen Fontänen in Entzücken versetzt, mussten wir natürlich nochmal los, um uns dieses Spektakel ebenfalls anzusehen. Pünktlich zur letzten Vorstellung um 23 Uhr waren wir da.

Am Fuße des Berges Montjuic angekommen, befinden wir uns an einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Barcelonas: Die Font Magica. Sie wurden 1929 vom Ingenieur Carles Buigas erbaut und verzaubert ihre Betrachter mit mehr als 4000 Lichtern in vielen bunten Farben: Da verwandelt sich ein helles Weiß über sonnenblumengelb in feuerrot, was den Brunnen wie einen lodernden Hexenkessel erscheinen lässt– eben echt magisch.

Eine halbe Stunde später haben Freddie Mercury und die spanische Opernsängerin Montserrat Caballé ihre Liebe für Barcelona musikalisch zum Ausdruck gebracht, die letzte Touristen ihre begeisterten Ah- und Oh-Rufe beendet, die netten Straßenverkäufer ihr Andenken zusammen gepackt und alle Fotos gemacht. Nun mussten wir nur noch ein Restaurant für den letzten Mitternachtsimbiss finden und der Abend war perfekt.

Fußball-EM 2012 wird zum Lichtspektakel

Nach dem verpatzten Champions-League-Finale hoffen tausende Deutsche auf die diesjährige Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine. Tränen, Schmach und Verzweiflung sind dann hoffentlich vorbei und Deutschland startet zuversichtlich in ein neues Sommermärchen!

Highlights in Sachen Lichttechnik setzen die Gastgeber an der Fassade des Nationalstadions in Warschau, dem Wahrzeichen der EM. Ähnlich wie die Allianz Arena in München soll die Fassade als überdimensionaler Bildschirm fungieren und verschiedene Lichtmuster, Spielergebnisse, die Namen der Mannschaften und Torschützen nach draußen transportieren. Die einzelnen Segmente der korbartig geflochtenen Gebäudehülle wurden dafür mit dimmbaren LED-Leuchten bestückt.

Zusammen mit der Firma Osram setzt Warschau Highlights in Sachen Lichtgestaltung

Verantwortlich für diese einzigartigen Effekte ist das deutsche Markenunternehmen Osram. Der Lichttechnologiehersteller setzt auf maximale Flexibilität und Effekte bei einem minimalen Energie- und CO2-Einsatz. Über 100.000 verschiedene Leuchten verarbeitet Osram in vier der insgesamt acht Fußballstadien. Neben der Außenfassade müssen außerdem noch das Spielfeld selbst, die Eingangsbereiche, Zuschauertribünen, Innenräume und Mannschaftskabinen beleuchtet werden. Auch die erhöhten Anforderungen von Fernsehübertragungen in HD-Qualität müssen erfüllt werden ohne dabei die Zuschauer oder Spieler zu blenden. Damit bei diesem Mammutprojekt auch nichts schief geht, sind vor und während der EM viele fleißige Menschen mit dem Anbringen der Effektbeleuchtung beschäftigt. Wir sind gespannt, mit welchen Überraschungen uns die Lichtprofis, die zwei Gastgeberländer, die Fanartikelverkäufer, Medien, Fans und schließlich auch unsere Nationalelf diesen Sommer in Ekstase versetzen werden.