Trendfarbe Lila macht auch vor der Inneneinrichtung nicht Halt

Seit 2010 ist sie DIE Trendfarbe schlechthin: Zuerst von den Designern edler Kleidung und Modeaccessoires dazu gekürt, findet man sie heute zunehmend auch in Einrichtungshäusern.

Violett – negative Eigenschaften?

Violett ist seit jeher die Farbe der Geister, der Magie und des Geheimnisvollen – einer mystischen, nicht greifbaren Sphäre also. Außerdem steht sie für Unlust und Unzufriedenheit. Gleich zwei Gründe, weshalb Violett auch lange Zeit als verpönt gegolten hat.

Weil die Farbe in der Natur ebenfalls nur selten vorkommt, wird sie außerdem als sehr künstlich interpretiert. Dabei leitet sich der Name Violett aus dem französischen Begriff violette ab – der Bezeichnung für Veilchen. Flieder und Veilchen sind es nämlich, die namensgebend für diese schöne Farbe waren.

Violett fördert unsere seelische Balance

Doch die aktuelle Modefarbe hat nicht nur „schlechte“ Eigenschaften. Gleichzeitig soll Lila nämlich das seelische Gleichgewicht fördern. Im Einrichtungshaus von Möbel Mahler in Siebenlehn habe ich folgende lila Schönheiten entdeckt.

Trendfarbe-Lila_webGrund genug also, lilafarbene Accessoires, Möbel oder Teppich- und Wandfarben in seine Inneneinrichtung zu integrieren. Schließlich können wir alle ein bisschen mehr seelisches Gleichgewicht vertragen ;)

Falls ihr also auf der Suche nach neuen Einrichtungsideen seid: Ein Bummel durch ein Einrichtungshaus eurer Wahl wirkt wahnsinnig inspirierend und ist sehr zu empfehlen. Aber Vorsicht: Spontankäufe sind nicht ausgeschlossen ;)

Mit den Sternen um die Wette funkeln

Wenn die Nächte wieder kürzer werden und es draußen anfängt zu dämmern, ist es wieder soweit. Die Berliner Band Rumpelstil startet ihre inzwischen alljährliche Tour durch Deutschland. Das Besondere daran: Rumpelstil sorgt für die musikalische Stimmung, die Zuschauer sind für die Lichteffekte verantwortlich.

Normalerweise müssen die Kleinsten unter uns ja ins Bett, wenn es dunkel wird und funzeln allenfalls heimlich unter der Bettdecke mit ihrer Taschenlampe herum. Was also normalerweise vor den Eltern geheim gehalten werden muss, ist an diesem Abend sogar erwünscht, denn erst in der Dunkelheit kommen die 1000 kleinen Lichter der vom Publikum mitgebrachten Taschenlampen erst richtig zur Geltung. Jedes Kind und jeder Erwachsene sollte mindestens eine Taschenlampe dabei haben, um persönlich zu diesem herausragenden Lichtermeer beitragen zu können.

Und auch ich werde wohl bei ein oder zwei Konzerten dabei sein können. Denn wie es der Zufall so will, kommen Rumpelstil nicht nur in meine Heimatstadt Erfurt, sondern sind am 1. August in Zingst an der Ostsee, wo ich zu dieser Zeit bei hoffentlich tollem Wetter meinen verdienten Urlaub verbringen werde :) Den dazugehörigen Bericht gibt es dann natürlich hier!

Heute startet übrigens schon das erste Taschenlampenkonzert in Gera. Mit über 20 Konzerten werden die 4 Berliner von Rumpelstil dann bis Anfang Oktober unterwegs sein und vielleicht kommen Sie ja auch in Ihrer Nähe vorbei. Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt. Ein Abend mit Rumpelstil soll für Kleine und Große ein tolles Ereignis sein.

Den aktuellen Tourplan gibt es übrigens hier: http://www.rumpelstil.de/

Earth Hour 2013 – Werdet Teil einer weltweiten Bewegung

Da betreibe ich nun einen Lampenblog und schreibe über die faszinierende Schönheit von natürlichem Licht und künstlichen Lichteffekten. Dabei dürfen wir eins nicht vergessen: Künstliches Licht – mag es auch noch so schön wirken – verbraucht Energie. Dies lässt sich natürlich nicht vermeiden, sollte von uns aber stets sinnvoll eingesetzt werden.

Die Idee

Die WWF Earth Hour ist eine einfache Idee, die rasend schnell zu einem weltweiten Ereignis wurde: Millionen von Menschen schalten am 23. März 2013 von 20:30 bis 21:30 Uhr zum siebten Mal für eine Stunde am gleichen Abend ihr Licht aus – überall auf dem Planeten.

Unzählige Gebäude und Sehenswürdigkeiten in tausenden Städten versinken dann erneut 60 Minuten lang im Dunkeln – als globales Zeichen für den Schutz unseres Planeten. Earth Hour ist eine globale Gemeinschaftsaktion, die nachwirkt: Die Aktion motiviert weltweit Millionen Menschen dazu, umweltfreundlicher zu leben und zu handeln – weit über die sechzig Minuten hinaus.

Earth Hour 2012 war ein besonderer Erfolg

2012 fand die Earth Hour am 31. März statt – wie immer von 20.30 bis 21.30 Uhr. Unser Motto in Deutschland: Deine Stunde für unseren Planeten. Gemeinsam haben wir gezeigt, was man in 60 Minuten alles machen kann, um die Natur und das Klima zu schützen. Natürlich nicht nur eine Stunde im Jahr, sondern jeden Tag.

2012 nahmen weltweit Millionen von Menschen in 6.525 Städten und 150 Ländern teil. Die Lichter berühmter Gebäude und Wahrzeichen gingen aus – zum Beispiel der Eiffelturm in Paris, Big Ben in London, der Tafelberg von Kapstadt und die Christusstatue von Rio de Janeiro. Auch in Deutschland machten die Teilnehmerzahlen einen gewaltigen Sprung nach oben: In 132 Städten – darunter die sechs größten der Republik – versanken die bekanntesten Gebäude des Landes für eine Stunde im Dunkeln: unter anderem das Brandenburger Tor, das Schloss Neuschwanstein und das Heidelberger Schloss.

Zur Earth Hour 2012 widmeten wir uns vor allem der Frage, was unser Essen mit Klima- und Naturschutz zu tun hat. In diesem Rahmen hatten wir dazu aufgerufen, die Earth Hour mit einem klimafreundlichen Dinner bei Kerzenschein zu feiern.

Also macht mit und leistet einen Beitrag zum Umweltschutz: Fordert eure Städte und Unternehmen auf für eine Stunde das Licht auszumachen und bedachter zu handeln. Und vergesst nicht auch euer eigenes Licht zu löschen. Denn jeder noch so kleine Beitrag hilft. Doch nicht zu dieser speziellen Stunde, sondern auch im Alltag sollten wir bedachter handeln und uns fragen, ob die Lampe im leeren Zimmer nebenan wirklich brennen muss… Außerdem: Was spricht eigentlich gegen ein romantisches Dinner bei Kerzenschein? ;)

Quelle und weitere Infos unter: http://www.wwf.de/earth-hour-2013/

Fußball-EM 2012 wird zum Lichtspektakel

Nach dem verpatzten Champions-League-Finale hoffen tausende Deutsche auf die diesjährige Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine. Tränen, Schmach und Verzweiflung sind dann hoffentlich vorbei und Deutschland startet zuversichtlich in ein neues Sommermärchen!

Highlights in Sachen Lichttechnik setzen die Gastgeber an der Fassade des Nationalstadions in Warschau, dem Wahrzeichen der EM. Ähnlich wie die Allianz Arena in München soll die Fassade als überdimensionaler Bildschirm fungieren und verschiedene Lichtmuster, Spielergebnisse, die Namen der Mannschaften und Torschützen nach draußen transportieren. Die einzelnen Segmente der korbartig geflochtenen Gebäudehülle wurden dafür mit dimmbaren LED-Leuchten bestückt.

Zusammen mit der Firma Osram setzt Warschau Highlights in Sachen Lichtgestaltung

Verantwortlich für diese einzigartigen Effekte ist das deutsche Markenunternehmen Osram. Der Lichttechnologiehersteller setzt auf maximale Flexibilität und Effekte bei einem minimalen Energie- und CO2-Einsatz. Über 100.000 verschiedene Leuchten verarbeitet Osram in vier der insgesamt acht Fußballstadien. Neben der Außenfassade müssen außerdem noch das Spielfeld selbst, die Eingangsbereiche, Zuschauertribünen, Innenräume und Mannschaftskabinen beleuchtet werden. Auch die erhöhten Anforderungen von Fernsehübertragungen in HD-Qualität müssen erfüllt werden ohne dabei die Zuschauer oder Spieler zu blenden. Damit bei diesem Mammutprojekt auch nichts schief geht, sind vor und während der EM viele fleißige Menschen mit dem Anbringen der Effektbeleuchtung beschäftigt. Wir sind gespannt, mit welchen Überraschungen uns die Lichtprofis, die zwei Gastgeberländer, die Fanartikelverkäufer, Medien, Fans und schließlich auch unsere Nationalelf diesen Sommer in Ekstase versetzen werden.